Vasily Melnichenko

Künstler · Fotograf · Dokumentarfilmregisseur · Journalist · Kurator

Profil

Vasily Melnichenko ist Künstler, Fotograf und Dokumentarfilmregisseur, der an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst, Medien und Journalismus arbeitet. Geboren am 1. Juli 1972 in Omsk (Russland), lebt und arbeitet er heute in Berlin. In seiner künstlerischen Praxis nutzt er verschiedene Ausdrucksformen, darunter Fotografie, Video, Installation, Performance und Aktionismus. Darüber hinaus ist er als Kurator und Pädagoge tätig.

Er studierte an der Omsker Staatlichen Universität F. M. Dostojewski (Fakultät für Kultur und Kunst, Schwerpunkt Leitung von Film- und Fotostudios). Zudem absolvierte er einen Kuratorenkurs des Goethe-Instituts („Was tun mit Kunst?“). Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der philosophischen Anthropologie und der Philosophie der Kultur.

Berufliche Tätigkeit

Seit 2015 ist er Leiter der Berlin Art School in Berlin. Zuvor leitete er das Masterprogramm „Medienkunst in Informationsprozessen“ sowie das Museum für Zeitgenössische Kunst und Design OSIS in Omsk. Außerdem gründete und leitete er die Schule für Fotografie und Multimedia „Sobytie“ sowie die Galerie „Weißer Kubus“.

Neben seiner künstlerischen Arbeit war er auch journalistisch tätig und arbeitete als Korrespondent für verschiedene russische Medien, darunter „Kommercheskie Novosti“, „City“ und weitere regionale Zeitungen.

Künstlerische Tätigkeit

Autor mehrerer Dokumentarfilme:

„Una Historia“ (2011)

„Allo Kestner“ (2013)

„Meine Victory“ (2015)

Er ist Teilnehmer und Organisator zahlreicher Projekte im Bereich der zeitgenössischen Kunst und hat 17 Einzelausstellungen in Russland und Europa (Deutschland, Finnland, Lettland) realisiert.

Darüber hinaus kuratierte er mehr als 20 künstlerische und kulturelle Projekte, darunter internationale Ausstellungen und Festivals im Bereich Public Art.

Gesellschaftliches Engagement

Mitglied des Berliner Künstlerbundes sowie des Unabhängigen Verbands Freier Presse (UVFP). Er veröffentlicht Beiträge in russischen und deutschen Medien und beteiligt sich an kulturellen und gesellschaftlichen Diskussionen über Kunst, Medien und zeitgenössische Kultur.